Knapp sechs Wochen vor der Wahl der neuen Pfarreiräte haben die 36 zukünftigen Kirchengemeinden am vergangenen Sonntag einen weiteren wichtigen Schritt gemeistert. Die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten der neuen Gremien wurden von den Wahlvorständen zugelassen. Insgesamt stellen sich 1.033 Personen zur Wahl, um einen der 771 Sitze in den 231 Stimmbezirken der 36 Kirchengemeinden zu übernehmen. Damit ist der Weg frei für die Pfarreiratswahl am 19. Oktober 2025 und es zeigt sich einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement – auch wenn es vielerorts zurückgeht – ist unabdingbar und steht für Teilhabe und Gemeinschaft im Sinne einer synodalen Kirche.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass das Interesse, Kirche aktiv mitzugestalten, weiterhin groß ist:
- In 14 % der Stimmbezirke gibt es mehr als doppelt so viele Kandidierende wie Plätze.
- In 41 % stehen mehr Kandidierende zur Wahl, als Sitze zu vergeben sind.
- In 39 % der Bezirke sind exakt so viele Kandidierende zu verzeichnen wie Sitze.
- 7 % der Bezirke hatten Mühe, genügend Kandidierende zu finden. Die gesetzliche Vorgabe, dass jeder Stimmbezirk mit einem Sitz im Pfarreirat vertreten sein muss, ist aber dennoch erfüllt.
Damit können in allen Wahlgebieten konstituierungsfähige Gremien gewählt werden.
