Gemeindeteams

 
Kirche lebt durch Gemeinschaft: Wenn Menschen gemeinsam glauben, feiern und füreinander da sind. Genau das macht eine Gemeinde aus! Hier wird Glaube im Alltag spürbar - Kirche bekommt ein Gesicht. Dabei kann diese Gemeinschaft ganz unterschiedlich aussehen: das kann ein Dorf, mehrere Orte, ein Stadtteil oder eine sprachlich sowie kulturell miteinander verbundene Gruppe sein. So ist jede Gemeinde einzigartig und trägt dazu bei, dass Kirche bunt, lebendig und mittendrin bei den Menschen ist.  (s. Pfarreigesetz).
 

Pfarrei ist Teamarbeit

  

Ein Gemeindeteam besteht aus mindestens drei engagierten Ehrenamtlichen, die sich gemeinsam für ihre Gemeinde einsetzen. Sie sind die verbindende Kraft und gestalten das lokale kirchliche Leben aktiv mit.
 
Das Team legt eigenständig fest, wie Aufgaben verteilt werden und wie Entscheidungen getroffen werden. So kann jede und jeder die eigenen Stärken einbringen. Wichtig ist dabei: Vielfalt im Team bereichert! Die Mitarbeit im Gemeindeteam orientiert sich an der Wahlperiode des Pfarreirates (aktuell 2026–2030). Ein Ausstieg ist jederzeit unkompliziert möglich – eine kurze schriftliche Mitteilung genügt. Sollte das Team einmal weniger als drei Mitglieder haben, endet seine Arbeit. 
  

Das Gemeindeteam übernimmt zusammen mit der Pfarrei Verantwortung für das pastorale Leben innerhalb der Gemeinde. Die 2024 gemeinsam erarbeiteten Gründungsvereinbarungen und die Pfarreistrategie geben die Ziele vor. Damit die Zusammenarbeit gut gelingt, kommt es auf eine starke Basis an mit klaren Zuständigkeiten, transparenten Entscheidungen und einer verlässlichen Kommunikation. Diese Grundlagen werden im ersten Jahr der neuen Pfarreien gemeinsam aufgebaut. Die Diözesanstellen begleiten und beraten die Teams dabei, ebenso wie die Verwaltung der neuen Pfarreien, die für Investitionen, Personal- und Immobilienfragen zuständig ist. Zusätzlich stellt die Erzdiözese praktische Unterstützung bereit, unter anderem durch eine neue digitale Plattform für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit. 
 
  

In der Gemeindeversammlung wird festgelegt, wie das Gemeindeteam gebildet wird: durch Wahl während der Versammlung oder durch Berufung durch den Pfarreirat. Damit möglichst viele Gemeindemitglieder an der Gemeindeversammlung teilnehmen können, wird mindestens vier Wochen vorher über verschiedene Kanäle eingeladen. In der Regel leitet das Gemeindeteam die Versammlung. Gibt es noch kein Team, übernimmt diese Aufgabe der Pfarrer oder eine beauftragte Person.
  

Gemeindeteams sind präsent bei den Menschen. Sie hören zu, erkennen Bedürfnisse und  entwickeln Angebote, die einladen und verbinden – dabei haben sie immer die Vision der Pfarrei im Blick.
 
  • Sie machen Glauben im Alltag erlebbar – durch Begegnung, Engagement und neue spirituelle Impulse.
  • Sie gestalten vielfältige Gottesdienste und Gebetsformen, die Menschen ansprechen und stärken.
  • Sie geben der Kirche vor Ort ein Gesicht und vertreten sie gegenüber anderen Gemeinden, Vereinen und Initiativen.
  • Sie bringen Menschen zusammen, vernetzen und schaffen Räume für eine aktive Gemeinschaft.
  

Wer sich ehrenamtlich engagiert, verdient Unterstützung! In den Materialien des Referats Ehrenamt und Engagementförderung  gibt es zahlreiche Angebote, die Engagement stärken und erleichtern.
Dazu gehören:
  • praxisnahe Bildungsangebote
  • Tipps für Veranstaltungen und Projekte
  • hilfreiche Rahmenbedingungen
  • Ansprechpersonen 
  

Damit Ideen nicht nur gedacht, sondern auch umgesetzt werden, stellt die Pfarrei dem Gemeindeteam eigene Finanzmittel zur Verfügung – für Projekte, Initiativen und eine lebendige Gemeindearbeit. Die Erzdiözese empfiehlt, sich an der Katholikenzahl in der Gemeinde zu orientieren und Finanzmittel in Höhe von 50 Cent je Katholikin bzw. Katholik im Haushalt einzuplanen, wobei jeweils die finanzielle Gesamtsituation der Pfarrei zu berücksichtigen ist.
 
Dafür stellt die Pfarreiverwaltung sicher, dass jedes Gemeindeteam einen guten Überblick über seine aktuelle Finanzsituation bekommt und Mittel einfach und unkompliziert zur Verfügung stehen. Auch der Kontakt zu Ansprechpersonen und der Zugang zu Räumlichkeiten sollen klar und einfach geregelt sein. So wird deutlich, dass Engagement vor Ort wertvoll ist  und echte Unterstützung verdient:
 
  • Informationen zu Auslagenerstattung, Versicherungsschutz, Datenschutz etc. im Ehrenamtsportal des Referats Ehrenamt und Engagementförderung
 

Materialsammlung

 
  
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