Unterstützung für die Kommunikation in der Pfarrei

02.12.2025 |

Die neuen Pfarreien, die ab dem 1.1.2026 entstehen, konstituieren sich aus Zehntausenden unterschiedlichen Menschen, die im katholischen Glauben vereint sind. Mit den Strukturen und dem gesellschaftlichen Wandel ändern sich auch die Anforderungen an die Kommunikation: Nur noch eine Minderheit der Kirchenmitglieder besucht regelmäßig Gottesdienste, etwas mehr lesen den Pfarrbrief und wieder andere die Website oder Soziale Medien. Es ist deshalb eine komplexe Herausforderung, all diese Menschen mit den Informationen und Inhalten zu erreichen, die für das Funktionieren einer lebendigen Pfarrgemeinde unverzichtbar sind. Was in einer kleinen Pfarrei mit wenigen hundert oder tausend Mitgliedern vielleicht noch über Mund-zu-Mund-Propaganda und den Schaukasten funktioniert hat, ist in einer größeren Pfarrei nicht mehr möglich.
 
Wenn sich eine Organisationsform wie eine Pfarrei neu bildet, steht eine angemessene Kommunikation an erster Stelle: Denn es geht darum, Menschen zu informieren, mitzunehmen und eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Eine lebendige Pfarrei ist nur möglich, wenn alle Kommunikationswege gut funktionieren: Das fängt bei Website und Pfarrbrief an und hört beim Kontakt zu regionalen Medien nicht auf.  Das bedeutet, dass es zu den Kernaufgaben einer neuen Pfarrei im Erzbistum Freiburg gehört, professionell zu kommunizieren: strategisch, geplant und organisiert.
 
Um die Verantwortlichen vor Ort zu unterstützen, hat die Stabsstelle Kommunikation und Medien  auf der Seite www.ebfr.de/kompendium Handlungsempfehlungen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt.
 
Diese sind in acht Bereiche gegliedert, in denen es Ratschläge zu aktuellen Fragestellungen gibt:
a)    Strategie: Kommunikation organisieren
b)    Internetauftritt
c)    Pfarrbriefe
d)    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
e)    Marketing
f)     Fundraising
g)    Foto, Grafik und Design
h)    Social Media
 
Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die strategische Ausrichtung gelegt, es gibt aber auch Hinweise zur Krisenkommunikation.